„Die Hand Gottes“ von Thore D. Hansen
Buchempfehlung
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| Buchcover: Die Hand Gottes |
30.08.2011 15:55:19 - Was passiert, wenn Sie als Erwachsener entdecken, dass Sie adoptiert wurden? Würden Sie dann nicht nach Ihren leiblichen Eltern suchen wollen? Wissen wollen, woher Sie stammen? Was aber, wenn es keinerlei Aufzeichnungen mehr gäbe und niemand Ihnen Auskunft erteilen könnte? Wahrscheinlich würden Sie sich damit abfinden müssen, aber es bliebe immer etwas Unerklärliches, etwas Geheimnisvolles, etwas wonach Sie sich zurück sehnen. Sie wüssten tief in sich drin, dass Sie andere Wurzeln hätten...
(live-PR.com) -
Diesem Thema – übertragen auf unsere europäischen Glaubenswurzeln – geht der Journalist und Autor Thore D. Hansen in seinem Erstlingswerk „Die Hand Gottes“ auf den Grund. So wie ethnische Minderheiten heute in Australien, Südamerika oder anderswo noch die mystischen Wurzeln ihrer Vorfahren kennen und leben, so haben auch wir Europäer eine Weltsicht, eine Philosophie vor der Christianisierung gekannt: das Druidentum.
Thore D. Hansen klopft an ein großes Tabu der katholischen Kirche an: der Ausrottung unserer spirituellen Glaubenswurzeln, der Naturreligion der Druiden. In seinem umfangreich recherchierten Buch befasst er sich mit diesem aufregenden Thema nicht als Dokumentation, sondern bevorzugt das Genre Thriller – und hebt damit eine ganz außergewöhnliche Perspektive aus der Taufe: eine Mischung aus historischer und Kirchen-Geschichte, Mystizismus, Spiritualität, Ethik und zeitnaher Politik – verpackt in eine mitreißende, spannende Story.
Ein Protagonisten-Quartett, bestehend aus einem Richter, einem Heiler, einer Sprachwissenschaftlerin und einem Druiden stößt bei der Suche nach den Quellen für die Ausmerzung der keltischen Hochkultur vor rund 1700 Jahren auf gut vertuschte Verbrechen des Vatikans. Doch die mächtige Organisation der katholischen Kirche sieht sich in Gefahr, ihre Macht zu verlieren, und bläst zum Gegenangriff. In der packend aufgebauten Spannung zwischen dem machtvollen, einflussreichen Vatikan und dem humanistischen Anliegen der Vier bewegt sich der Thriller quer durch Europa bis in die USA.
Neben Mordanschlägen und Gerichtsverfahren, geht es auch um viel Wissenswertes zu zeitlichen Zusammenhängen, historischen Fakten und die Rolle, die Kaiser Konstantin bei der Gründung der heutigen Staatsreligion gespielt hat.
Für alle, die wissen wollen, wie ein Autor zu seinem Thema kommt: Für Thore D. Hansen war der Startschuss eine Vision über den Überfall auf ein keltisches Dorf. „Danach“, so meint Hansen, „stellte sich die Handlung wie von Geisterhand von selbst zusammen ... und erst dann begann meine Recherche.“
Ein wahrhaft inspiriertes Buch, das der Leser nicht so einfach aus der Hand legen wird...
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